WER BIN ICH

MEINE GESCHICHTE

Der Start

Ich wurde am 9. März 2000 in Basel, Schweiz, geboren. Als Sohn zweier ehemaliger Profisportler kam ich schon in jungen Jahren mit dem Sport in Berührung. Ich habe es geliebt, viele verschiedene Sportarten auszuprobieren und mich mit anderen zu messen. Als ich 6 Jahre alt war, fingen meine Eltern an Golf zu spielen und gaben mir die Möglichkeit diesen lustigen Sport mit dem kleinen weißen Ball auszuprobieren. Schon nach ein paar Schwüngen war ich von der Möglichkeit, einen Ball so weit schlagen zu können, fasziniert. Da beschloss ich, eine Weile bei dieser Sportart zu bleiben.

Im Alter von 11 Jahren begann ich meine ersten Golf Turniere in der Schweiz zu spielen. Eines meiner ersten Turniere waren die Schweizer Meisterschaften U12. Als Neuling belegte ich dort einen tollen 12. Platz was mir die Qualifikation für das Swiss Junior Golf Kader einbrachte. Im folgenden Jahr gewann ich dann diesen Event und wurde U12 Schweizer Meister. Von da an begann ich regelmässiger zu trainieren und zu spielen und wurde dann 2017 auch Schweizer Juniorenmeister U18. Mit der Schweizer U18-Nationalmannschaft kämpften wir uns an den Mannschafts-Europameisterschaft der Junioren bis ins Matchplay-Finale vor. Als erste Schweizer Mannschaft gewannen wir dort eine Medaille und wurden sensationelle Vize-Europameister.

2018 : Die Abzweigung

Dank diesem Erfolg bekam ich von Swiss Golf eine Wild Card zur Teilnahme an den 2018 Omega European Master in Crans-Montana. Dies ist für jeden jungen Amateurgolfer natürlich ein aussergewöhnliches Erlebnis, aber für mich war es noch viel mehr. Das Gefühl, bei meinem ersten European Tour Event am ersten Abschlag zu stehen, meinen eigenen Namen auf der Anzeigetafel zu sehen und von den vielen Zuschauern unterstützt zu werden, werde ich nie vergessen. Mich selbst inmitten der besten Europäischen Golfprofis zu befinden und sogar gegen sie kämpfen zu können, war für mich sehr motivierend. Dieses Gefühl, kombiniert mit der Atmosphäre dieser Veranstaltung, hat mir definitiv klar gemacht, dass dies genau das ist, was ich in Zukunft machen möchte. Einige Tage später beschloss ich, dass ich von nun an sowohl die Quantität als auch die Qualität meines Trainings solange steigern werde, bis ich mein Ziel, die volle Spielberechtigung auf der European Tour zu erlangen, erreicht habe.

Die Erhöhung des Trainingsumfangs war natürlich immer mit vielen Anpassungen in meinem privaten Umfeld verbunden. Dank der Tatsache, dass ich die Sportklasse des Wirtschaftsgymnasiums in Reinach (BL) besuchen durfte und dem unermüdlichen Einsatz meiner Eltern, die mich bei der Verwirklichung meiner Träume immer unterstützen werden, konnte dies aber immer realisiert werden. Als ich 2020 erfolgreich das Wirtschaftsgymnasium mit der Matura abschloss und mir danach gleich eine Teilzeitstelle im elterlichen Betrieb angeboten wurde, konnte mein Zeitaufwand für Training und Wettkampf nochmals deutlich erhöht werden. Die Schaffung dieser professionellen Strukturen ermöglichte es mir, mich seitdem voll und ganz auf den Golfsport zu konzentrieren. Diese Änderungen waren dann auch hauptverantwortlich dafür, dass sich mein Spiel ab 2021 wegen der erhöhten Gleichmässigkeit deutlich verbessert hat.
Seitdem bleib ich meinem Motto treu und mache Tag für Tag, ob Regen oder Sonnenschein, Winter oder Sommer, ob nach Sieg oder Niederlage einen Schritt auf den Weg zu meinem Ziel.

2023 : Der Wechsel ins Profilager

Während meiner 12-jährigen Amateurzeit bin ich von einem wilden Rohdiamant zum gewissenhaften Golfspieler gereift. Da ich all die Jahre ohne grosse Verletzungen durchgekommen bin, konnte ich mich Jahr für Jahr in allen Belangen (technisch, taktisch, physisch und mental) kontinuierlich verbessern.
Dank dem Engagement von Swiss Golf habe ich in den letzten beiden Amateurjahren diverse Einladungen zu verschiedenen Events auf der Profi-Tour (DP World Tour, Challenge-Tour und ProGolf Tour) erhalten und gesehen, dass nun die Zeit gekommen ist, den Schritt zu wagen. Aus diesem Grund habe ich mich 2022 dazu entschlossen, ab dem Jahr 2023 ins Profilager zu wechseln und so mein Hobby zum meinem Beruf zu machen.

Mit diesem Schritt versuche ich nun, mein Kindheitstraum in die Realität umzusetzen. Ich bin mir bewusst, dass für mich dadurch nun auch der Ernst des Lebens beginnt und dass Sieg und Niederlage plötzlich eine komplett andere Bedeutung bekommen als zu Amateurzeiten. Doch eben gerade dieser Druck ist es, was mich fasziniert. Ich will einfach herausfinden, was ich unter maximalem Druck auch tatsächlich leisten kann und wo in dieser komplexen Sportart meine Grenzen liegen.

2024: Der Aufstieg
auf die Challenge Tour

Während meiner einjährigen Angewöhnungsphase auf der ProGolf-Tour habe ich viel gelernt. Ich habe schnell verstanden, dass der Erfolg eines Golfprofessionals auch von jenen Dingen beeinflusst wird, welche nichts mit dem eigentlichen Golfspiel zu tun haben. Reiseplan, Auswahl der Unterkunft, Planung der Trainingstage inkl. Fitnesstraining, Ernährung, Schlaf, Turniervorbereitung, Freizeitgestaltung nach der Runde, Resultatanalyse, angemessene Regenerationszeiten usw. sind Faktoren, welche für einen Sportler, der nach seiner Amateurzeit plötzlich immer alleine unterwegs ist, immer mehr an Bedeutung gewinnen. Bereits im zweiten Jahr ist mir dies relativ gut gelungen, so dass ich auf der ProGolf-Tour konstant gute Resultate erzielen konnte.

Den Höhepunkt erreichte ich anlässlich des Gradi Polish Open (3.-5.7.2024). Mit einem fast unglaublichen Score von -26 für drei Runden (1 Eagle, 26 Birdies und 1 Bogey) und einem Vorsprung von 7 Schlägen konnte ich auf souveräne Art und Weise meinen dritten Titel auf der ProGolf-Tour und damit den vorzeitigen Aufstieg auf die Challenge Tour erringen. Nun geht es darum, auf dieser zweithöchsten europäischen Golftour so schnell wie möglich Fuss zu fassen. Ich bin mir bewusst, dass dies, besonders im Bezug auf Teilnehmerfeld und Course-Setting, eine deutlich schwierigere Aufgabe wird. Dennoch glaube ich, dass ich auch diese Aufgabe mit der nötigen Beharrlichkeit meistern werde.

MEIN LEITSATZ

“Auf dem Weg zum Erfolg gibt es keinen Lift,
man muss die Treppe benützen!”