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Allianz Schweiz
mein neuer Hauptsponsor
(Mai 2026)

Saisonrückblick 2025
gerettet dank Qualifying School
(Sept-Nov 2025)

Voller Enthusiasmus startete ich im Januar in meine erste volle Saison auf der Hotelplaner Tour. Ich wusste, dass ich mit zwei soliden und zwei guten Runden ein Top-10-Ergebnis erreichen konnte und mit drei soliden und einer guten Runde den Cut sicher schaffen würde. Doch schon bald musste ich feststellen, dass es – trotz verbessertem und konstanterem Spiel im Vergleich zum Vorjahr – auf der Scorekarte über vier Runden einfach nicht zusammenpasste.

Ich begann die Saison mit sechs verpassten Cuts in Folge, was die Situation mental immer schwieriger machte. Ab der Saisonmitte gelangen mir dann zwar einige Cuts, doch das nächste Problem liess nicht lange auf sich warten: Entweder verlor ich am Moving Day an Boden oder musste spätestens am Finaltag einen Rückschlag hinnehmen. So rannte ich die ganze Saison über diesem einen Top-10-Resultat hinterher, das vermutlich gereicht hätte, um meine Tourkarte für das kommende Jahr zu sichern. Je länger die Saison dauerte, desto mehr entwickelte sich das Ganze zu einem reinen Nervenspiel. Am Ende musste ich einsehen, dass es mir in dieser Saison einfach nicht gelang, vier solide Runden in Folge auf den Platz zu bringen.

Um mir dennoch die Karte für die Hotelplaner Tour 2026 zu sichern, blieb mir nur der Weg über die Qualifying School. In den vergangenen Jahren hatte ich diesem Event nie die nötige Bedeutung beigemessen – entsprechend fielen auch meine Leistungen dort aus. Dieses Jahr war die Ausgangslage jedoch eine andere: Nach einer langen und kräftezehrenden Saison war ich gespannt, ob noch genug Energie im Tank war, um mich erfolgreich durch diese Qualifikationsmühle zu kämpfen.

So nahm ich die First Stage in Dänemark (23.–26. September 2025) mit gemischten Gefühlen in Angriff. Mit drei soliden Runden von Par, –2 und –2 brachte ich mich vor dem letzten Tag in eine gute Ausgangsposition. Die Schlussrunde (+3) war dann wieder ein Spiegelbild der ganzen Saison. Ich beendete sie mit Bogey, Par, Bogey und Bogey und dachte bereits, ich sei raus. Zum Glück hatte ich mich verrechnet und erreichte als T13 gerade noch so die Second Stage. In diesem Moment musste ich an die vielen Tennisstars denken, die nach einem Grand-Slam-Sieg oft sagen, sie hätten nur gewonnen, weil sie in der ersten Runde Matchbälle abgewehrt hätten – und danach wie befreit aufspielten. OK dachte ich und machte mir dieses Wissen zu Nutze.

Zusammen mit meiner Mutter machte ich mich darum fünf Tage vor Beginn des Events auf den Weg zur Second Stage in Spanien (Desert Springs, 30. Oktober – 2. November 2025). Ich startete mit Runden von Par und –5 sehr ordentlich. Dann geschah etwas, das mir die ganze Saison über nie gelungen war: Trotz keinen Händen und wenig Rhythmus konnte ich die Runde mit –1 abschliessen. Das zeigte mir, dass ich wieder auf dem Weg nach oben war. In der letzten Runde hatte ich meine Hände wieder und erspielte mir – auch dank des Selbstvertrauens aus Runde 3 – eine starke –6, was mir die sichere Qualifikation für die Final Stage einbrachte. Diese vier Runden haben mir wieder einmal gezeigt, dass ich auch unter grossem Druck performen kann.

Da ich durch die Qualifikation für die Final Stage die Category 15 auf der Hotelplaner Tour bereits auf sicher hatte, reiste ich relativ entspannt und mit breiter Brust weiter nach Spanien zur Final Stage (Infinitum Golf, 7.–12. November 2025). Und wie es im Sport manchmal so läuft, gelang mir mit –7 eine Traumstartrunde, in der einfach alles funktionierte. Zwischenzeitlich lag ich nach dem ersten Tag sogar in Führung. Leider verlor ich in den folgenden Runden zunehmend an Konzentration und Körperspannung, sodass ich das Niveau nicht halten konnte und mit +3, +1 und +1 schliesslich knapp am Cut scheiterte.

Ich bin froh, dass ich nächstes Jahr nun doch wieder auf der Hotelplaner Tour aufteen darf. Alle in dieser Saison gewonnenen Erkenntnisse werde ich in mein Spiel einfliessen lassen und den Winter hindurch hart trainieren, damit ich in der kommenden Saison mehr Spitzenplatzierungen erreichen kann. Ziel ist es, in der Jahresrangliste „Road to Mallorca“ unter die Top 45 zu kommen, um im Finale um die volle Spielberechtigung für die DP World Tour mitzuspielen.

Ein grosses Dankeschön an alle, die mich auch in dieser durchzogenen Saison mit voller Leidenschaft unterstützt haben. Ich weiss, es war nicht immer einfach.

BMW Ambassador
(ab April 2024)

Ab April 2024 vertrete ich BMW als Markenbotschafter. Ich liebe BMW weil ich gerne sportlich unterwegs bin und BMW den Fahrspass und die Nachhaltigkeit optimal miteinander verbindet. Ich persönlich fahre einen BMW X1 xDrive30e Plugin-Hybrid mit vielen Features. Besonders begeistert bin ich von der Massagefunktion der Sitze. Diese hilft mir besonders dann, wenn ich nach einem harten Krafttraining nach Hause fahre. 

Mein erstes Top 10 Resultat
auf der DP World Tour
beim Omega European Masters
(5.-8.9.2024)

Dieses Mal hat alles zusammengepasst. Bei meiner fünften Teilnahme am Omega European Masters in Crans-Montana durfte ich meine erste Top 10 Platzierung auf der höchsten Europäischen Golf-Tour feiern. All das, was ich mir als kleiner Junge gewünscht habe, wurde in dieser Woche Tatsache. Mit den Superstars im gleichen Flight zu spielen, vom zahlreichen Publikum lautstark unterstützt zu werden, den schwierigen Bedingungen durch schlaues Spiel zu trotzen und am Ende des Tages ganz vorne um den Sieg mitzuspielen. Was für eine Woche, was für eine Saison. Dank der vorzeitigen Qualifikation für die Challenge Tour konnte ich mich in den vergangenen Turnieren im Speziellen an den auf diesem Level üblichen Greenspeed gewöhnen. Zudem hat mir das Turnier in Schweden gezeigt, dass ich auch bei extrem schwierigen Windbedingungen einen Top 10 Platz erreichen kann. In den vergangenen Jahren hatte ich in Crans eigentlich immer relativ gut gespielt, aber das Putting hatte einfach nie das Niveau um konkurrenzfähige Scores auf die Karte zu bringen. In diesem Jahr war das anders. Das Putting war für mich über all die vier Tage kein Thema mehr, so dass ich den Rest meines Spiels auf konstant hohem Niveau halten konnte.
Selbstverständlich muss ich auch ehrlich sein und eingestehen, dass in dieser Woche schon sehr viel für mich gelaufen ist. Dass ich überhaupt eine Wildcard erhalten werde, war bis wenige Tag vor Turnierbeginn alles andere als klar. Dann hat die Tatsache, dass ich am ersten Tag in der Nachmittagsgruppe (ohne Regen und mit weniger Wind) eingeteilt wurde, sicherlich auch geholfen, dass ich das  Turnier mit einer -5er Runde so richtig lancieren konnte. Bei der zweiten Runde ging es darum, dieses Score zu halten, und den Cut ohne grossen Energieverlust zu schaffen. Dies ist mir, trotz eines etwas harzigen Starts mit 3 über Par nach 4 Löchern aber mit einem Eagle auf der 7 relativ gut gelungen. Die dritte Runde war durch unfassbar starken und böigen Wind gekennzeichnet. Schnell wusste ich, dass ich dank meinen guten Platzkenntnissen gegenüber der Konkurrenz einen deutlichen Vorteil haben werde. Dennoch musste ich mich an diesem Tag extrem konzentrieren, damit ich, zusammen mit meinem Caddie, die richtigen Entscheidungen treffen kann. Mit +1 für die Runde konnte ich, als einer der wenigen, den Schaden einigermassen in Grenzen halten und völlig befreit und mit viel Selbstvertrauen den Finaltag in Angriff nehmen.

Mit dem Eagle auf der 7 kam dann auch an diesem Tag etwas Schwung in die Runde, obwohl der Nebel und die daraus resultierenden kurzen Unterbrechungen etwas störend waren. Dass ich auch auf dieses Ereignis mit dem richtigen Mindset reagiert habe, macht mich besonders stolz. Und auch Fortuna wird das so gesehen haben, denn sie stand mit bei der 13 und der 14 zur Seite, als der Ball ins Wasser zu rollen schien. So musste ich dann nichts anderes tun, als, getragen von der grossen Zuschauermenge, den Schluss der Runde solid zu Ende zu spielen und die Situation zu geniessen.

Mit einer Runde von 3 unter Par und einem geteilten vierten Schlussrang mit -8 habe ich in meiner noch jungen Profikarriere einen weiteren Meilenstein gesetzt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass mich mein geniales kurzes Spiel über alle vier Tage im Spiel gehalten hat. Habe ich mal ein Green verfehlt, dann habe ich zu fast 80% noch das Par retten können Sand and Scramble), was mir natürlich enorme Sicherheit gegeben hat. Daneben habe ich an meinen beiden Lieblingslöchern 7 und 14 in den vier Runden fast unglaubliche 3 Eagles und 4 Birdies ( Total -10) gespielt. Am Ende des Tages geht es aber wie fast immer auf diesem Niveau ums Putten. Und hier habe ich mich eigentlich immer sehr wohl gefühlt, obwohl es besonders am windigen 3. Tag schon grenzwertig war. Im statistischen Quervergleich mit den besten Europäischen Golfprofis konnte ich hier zum ersten mal mithalten, was mich sehr stolz macht.

Dank meiner Top 10 Platzierung habe ich mir eine Wildcard für das Irish Open erspielt. Ich freue mich auf mein erstes DP World-Tour Turnier ausserhalb der Schweiz und bin natürlich gespannt, ob die Stimmung im golfbegeisterten Irland an jene von Crans-Montana 2024 herankommt. Egal welches Ergebnis ich dort erzielen werde, es wird auf jeden Fall wieder viel Neues geben, was ich in meinen Rucksack packen kann.

Trotz dieses grossen Erfolgs bleiben mein Team und ich unserem 5-Jahres-Plan auch weiterhin treu. Wir wollen Schritt für Schritt vorwärtskommen und lassen uns weder von Rückschlägen noch von unerwarteten Erfolgen von diesem Weg abbringen. Solche Erfolge zeigen mir, zu was ich tatsächlich fähig bin und dass ich, mit grosser Wahrscheinlichkeit, auf dem richtigen Weg bin.

Ich danke allen, welche es möglich gemacht haben, dass ich eine solche Woche in der Realität und nicht nur im Traum erleben dufte.

Hier findet ihr noch den Link zu den Beiträgen des Schweizer Fernsehen (SRF), welches mich am Samstag und Sonntag mit grosser Motivation und Freude begleitet hat.

Mein dritter Turnier-Sieg
auf der ProGolf Tour
beim Gradi Polish Open
(3.-5.7.2024)

Als ich letzte Woche beim Cuber Open im Öschberghof meinen dritten Turniersieg mit -15 Schlägen um einen Schlag verpasst hatte, war ich ziemlich sauer und wollte eigentlich die Polish Open auslassen. Doch nach intensiven Gesprächen mit meinem Team habe ich beschlossen, dass ich meinen guten Lauf ausnützen und in Polen aufteen werde. Dies war ein guter Entscheid.

Mit einem fast unglaublichen Score von -26 (1 Eagle, 26 Birdies und 1 Bogey) und einem Vorsprung von 7 Schlägen konnte ich auf souveräne Art und Weise meinen dritten Titel und damit den vorzeitigen Aufstieg in die Challenge Tour erringen. Hier findet ihr noch mein offizielles Siegerinterview der ProGolf Tour.

Die Tatsache, dass ich in den letzten drei Turnieren immer in der letzten Gruppe war (Sieg mit -11 und einem Bogey, 2. Platz -15 und zwei Bogeys und Sieg mit -27 und einem Bogey) zeigen mir, dass ich mittlerweile ziemlich konstant gutes Golf spielen kann. Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass ich momentan sicherlich einen „Lauf“ habe und sich dies, besonders in dieser Sportart, sehr schnell wieder ändern kann. Aber dieser Stretch hat mir dennoch gezeigt, zu was ich tatsächlich fähig bin wenn ich mit der richtigen Vorbereitung und der richtigen Einstellung an den Start gehe. Diese Erkenntnis ist für das Erreichen meiner nächsten Ziele enorm wichtig.

Mit der Qualifikation für die Challenge Tour habe ich das Saisonziel 2024 bereits erreicht und die erste der beiden Hürden meines 5-Jahresplans erfolgreich überquert. Nun geht es darum, in der Challenge Tour so schnell wie möglich Fuss zu fassen. Ich bin mir bewusst, dass dies, besonders im Bezug auf Teilnehmerfeld und Course-Setting, eine deutlich schwierigere Aufgabe wird, aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass mit harter Arbeit auch diese Hürde irgendwann überquert werden kann.

Mein zweiter Turnier-Sieg
auf der ProGolf Tour
beim Iron Duke Belgian Open
(11.-13.6.2024)

Schon beim ProAm habe ich gemerkt, dass der wunderschöne Platz des Hulencourt Golf Clubs genau meinen Fähigkeiten entspricht. Und so ist es dann auch gekommen. Drei Runden mit nur einem Bogey – das macht mich schon sehr stolz. Seit meinem Übertritt zu den Professionals arbeite ich daran, mehr Beständigkeit in mein Spiel zu bringen. Dies ist mir bei diesem Turnier ausgezeichnet gelungen, denn dank meines Fairway-Finders (tief aufgeteeter Babycut) konnte ich über 90% der Fairways treffen, was mir die ganze Sache dann erheblich erleichtert hat.

Ebenso stolz bin ich auf mein solides Putting, welches mich während den ganzen drei Tage nie verlassen hat. Auch da hat sich mein intensives Putting-Training (mit den neusten elektronischen Devices) und der für dieses Turnier vorgenommene Puttermodellwechsel bereits ausbezahlt.

Wie bei meinem ersten Turniersieg nahm ich die Finalrunde auch in Belgien wieder als Leader in Angriff. Und auch diesmal habe ich nie die Kontrolle über mich und mein Spiel verloren und konnte immer in meiner Zone bleiben. So konnte ich schlussendlich mit Runden von 68, 67 und 67 (Total -11) meinen zweiten Turniersieg bei den Professionals feiern, was mich nun neu auf Platz 4 der Order of Merit bringt.

Mein Dank richtet sich auch diesmal an alle, welche mich bei diesem Turnier unterstützt haben. Sei es via Social-Media oder via ProCeGu-Chat. Ich denke, dass ich mit diesem Sieg einen erheblichen Schritt näher an die Qualifikation für die Challenge Tour gekommen bin. Hier findet ihr noch mein offizielles Siegerinterview der ProGolf Tour.

Mein erster Turnier-Sieg
als Professional (ProGolf Tour)
beim Allegria Open 2024
in Kairo, Ägypten
(12.-14.3.2024)

Dank drei grundsoliden Golfrunden (65 (-7), 68 (-4) und 71(-1) konnte ich bei warmen aber windigen Bedingungen in Kairo meinen ersten Turniersieg auf der Profitour erringen. Es war ein Start- Ziel-Sieg, bei welchem ich, ausser vielleicht beim zweitletzten Loch, nie die Kontrolle über mich verloren habe und immer in meiner Zone bleiben konnte. Es ist natürlich super, dass man das, wovon man immer träumt, nun auch tatsächlich in der Realität erfahren darf. Mit diesem Sieg habe ich mir selbst bewiesen, dass ich mittlerweile nicht nur Woche für Woche gut Golf spielen kann, sondern unter Druck eben auch in der Lage bin, die Sache bis zum Schluss durchzuziehen. Diese Erkenntnis gibt mir eine Menge Selbstvertrauen und setzt sehr viel Energie für die bevorstehenden Aufgaben frei.

Ich freue mich auch für all jene, welche mich auf meinem Weg unterstützen und immer davon überzeugt waren, dass ich eben auch Turniere GEWINNEN kann. Hier findet ihr noch mein offizielles Siegerinterview der ProGrof Tour.

Erster Cut auf der DP World Tour
am Omega European Masters
in Crans-Montana, Switzerland
(30.8.-3.9.2023)

Bei meiner vierten Teilnahme am Omega European Masters in Crans-Montana hat es nun endlich geklappt. Ich habe mit einem langen Birdie-Put am letzten Loch das möglich gemacht, wovon ich schon lange geträumt habe. Ich habe an einem DP-World Tour Event erstmals den Cut geschafft und so die Möglichkeit erhalten, die tolle Stimmung dieses grossartigen Anlasses auch am Samstag und Sonntag geniessen zu dürfen.
Dabei war für mich nicht primär die Tatsache, dass ich den Cut geschafft habe wichtig, sondern viel mehr die Art und Weise wie ich dies erreicht habe. Ich wusste nämlich 5 Löcher vor Schluss, dass ich noch 3 Birdies benötige um mein Ziel zu erreichen. Und diese habe ich geliefert.

Dass ich als bester Schweizer bei strahlendem Sonnenschein am Sonntagabend erstmals an der tollen Siegerehrung inmitten der Schweizer Berge teilnehmen durfte, war für mich ein unvergessliches Erlebnis. So nehme ich, neben den vielen grossartigen Impressionen und einer tollen Omega Uhr, welche ich als bester Schweizer Spieler in Empfang nehmen durfte, eine wichtige Erkenntnis mit: Ich habe mir bewiesen, dass ich auch in den grössten Drucksituationen mein Golf abrufen kann. Das gibt mir für die weiteren Aufgaben auf meinem Weg einen enormen Motivations-Boost.

Partnerschaft mit
tyfo (turn your feet on)
(ab Januar 2025)

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