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Saisonrückblick 2026

Die Saison 2026 war für mich in vielerlei Hinsicht schwierig und herausfordernd. Neben den sportlichen Herausforderungen gab es auch abseits des Golfplatzes eine Situation, die mich über mehrere Monate hinweg beschäftigt und einen grossen Teil meiner Aufmerksamkeit beansprucht hat.
Sportlich nicht dort, wo ich sein möchte
Rückblickend muss ich feststellen, dass es mir in den vergangenen zwei Jahren zu selten gelungen ist, mehrere gute und solide Runden hintereinander zu spielen. Obwohl ich immer wieder zeigen konnte, welches spielerische Potenzial in mir steckt, fehlte mir über längere Phasen die notwendige Konstanz, um mich auf dem gewünschten Niveau zu etablieren.
Ein besonders deutliches Beispiel dafür war die Q-School in Dänemark. Nach einer hervorragenden Auftaktrunde von sieben Schlägen unter Par folgte am nächsten Tag eine Runde von fünf über Par, womit ich sogar die Qualifikation für die zweite Stage verpasste. Solche Leistungsschwankungen sind sportlich enttäuschend und werfen Fragen auf, mit denen ich mich intensiv auseinandersetzen muss. Die genauen Ursachen dafür lassen sich nicht auf einen einzelnen Faktor reduzieren. Sicherlich haben aber auch die aussergewöhnlichen Umstände abseits des Golfplatzes ihren Teil dazu beigetragen.
Der Vorfall mit der DP World Tour
Wie einige von euch möglicherweise aus den Medien erfahren haben, wurde ich von der DP World Tour aufgrund eines Vorfalls bei einem Turnier für zehn Turniere der Saison 2026 gesperrt. Aus juristischen Gründen konnte und wollte ich mich nur wenig zu den Geschehnissen äussern. Nun ist es mir, im Rahmen einer vernünftigen Saisonanalyse, wichtig, den Vorfall etwas offener anzusprechen und einen kleinen Einblick zu geben, wie ich diese Monate erlebt habe und weshalb sie für mich auch abseits des Sports eine Herausforderung waren.
Im Kern ging es um den Vorwurf, bei der Raiffeisenbank Golf Challenge in Tschechien am 12. Juni 2025, meinen Ball auf dem Green nicht exakt an seine ursprüngliche Position zurückgelegt zu haben. Zu diesem Zeitpunkt lag ich mit vier Schlägen über Par ungefähr auf Rang 120. Im Rahmen einer kurzen Anhörung nach der Runde wurde ich gefragt, ob ich meinen Ball möglicherweise nicht regelkonform zurückgelegt hätte. Meine damalige, sicherlich etwas naive Antwort lautete sinngemäss: «Das hätte vielleicht schon sein können…aber sicherlich nicht mit der Absicht, mir damit einen Vorteil verschaffen zu wollen.»
Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war, war die Tatsache, dass diese Anhörung, ohne dass ich vorgängig ausdrücklich darauf hingewiesen worden wäre, aufgezeichnet und als wichtigstes Beweismittel verwendet wird. So wurde meine schnelle und unbedachte Aussage in der Folge zu einem zentralen Bestandteil einer rund sechsmonatigen juristischen Auseinandersetzung mit der DP World Tour.
Am Ende wurde eine Sperre von zehn Turnieren ausgesprochen. Ich habe diesen Entscheid, nach Absprache mit meinem Team, uneingeschränkt akzeptiert. Zum einen, weil ich nicht gegen meinen zukünftigen Arbeitgeber juristisch vorgehen wollte und zum anderen, weil mir rückblickend bewusst wurde, dass meine damalige Antwort unüberlegt war und ich für meine Aussagen Verantwortung übernehmen muss.
Überrascht hat mich allerdings, welche Dimensionen die Angelegenheit anschliessend in der Öffentlichkeit annahm. Insbesondere die Berichterstattung ausserhalb der eigentlichen Golfmedien, unter anderem im Blick, führte dazu, dass das Thema über Monate hinweg immer wieder aufgegriffen wurde.
Erschwerend kam hinzu, dass wegen des plötzlich ausgebrochenen Krieges im Nahen Osten mehrere Turniere zu Saisonbeginn abgesagt wurden. Dies führte sogar dazu, dass ich nicht einmal an unserem Heimturnier, der Swiss Challenge in Sempach, teilnehmen konnte.
Eine Belastung, die nicht am Golfplatz endete
Während rund eines halben Jahres wurde ich regelmässig auf diesen Vorfall angesprochen. Anstatt mich uneingeschränkt auf mein Training, meine sportliche Entwicklung und die Saisonvorbereitung konzentrieren zu können, musste ich mich immer wieder mit dieser Angelegenheit auseinandersetzen.
Ich möchte diese Umstände keinesfalls als alleinige Erklärung für meine sportlichen Leistungen anführen. Letztlich bin ich selbst dafür verantwortlich, auf dem Golfplatz die entsprechenden Resultate zu erzielen. Dennoch wäre es nicht ehrlich, zu behaupten, dass diese aussergewöhnliche Situation keinen Einfluss auf mich und meine Saisonvorbereitung gehabt hätte.
Warum ich trotzdem zuversichtlich nach vorne blicke
Was mich für die Zukunft besonders zuversichtlich stimmt, ist meine persönliche und spielerische Entwicklung. Technisch fühle ich mich heute auf einem deutlich höheren Niveau als noch vor ein oder zwei Jahren. Ich bin als Spieler reifer geworden, treffe auf dem Platz bewusstere Entscheidungen und stehe mit wesentlich mehr Überzeugung und Entschlossenheit über dem Ball. Diese klare Überzeugung zu meinen Schlägen war in der Vergangenheit nicht immer in diesem Ausmass vorhanden.
Die eigentliche Herausforderung besteht momentan darin, diese Fortschritte auch konstant in gute Resultate umzusetzen. Denn so paradox es klingen mag: Ich fühle mich heute als Golfer besser und gefestigter als je zuvor, auch wenn die Zahlen auf meinen Scorekarten dies noch nicht widerspiegeln.
Gemeinsam mit meinem Support-System werde ich die vergangenen Monate intensiv analysieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den sogenannten Money Shots – jenen entscheidenden Schlägen, die über Birdie, Par oder Bogey und damit oft über den Erfolg einer ganzen Runde entscheiden. Gerade in diesem Bereich habe ich in der vergangenen Saison immer wieder wertvolle Schläge liegen gelassen.
Deshalb werde ich mich während der Wintermonate von Oktober bis Februar besonders intensiv meinem kurzen Spiel und dem Putten widmen. Mein Ziel ist es, nicht nur technisch Fortschritte zu erzielen, sondern vor allem mehr Sicherheit und Konstanz in den entscheidenden Spielsituationen zu entwickeln.
Im Februar werde ich dann mit den ersten Turnieren der Pro Golf Tour in der Türkei in die neue Saison starten. Ich bin überzeugt, dass ich mit konsequenter Arbeit, einem klaren Fokus und der Unterstützung meines Umfelds die Voraussetzungen schaffen kann, um mein Potenzial künftig konstanter auf dem Platz abzurufen.
Ich freue mich auf die kommende Saison und bin motivierter denn je, diese Challenge anzunehmen und mit voller Überzeugung in die neue Saison zu starten.
Allianz Schweiz
mein neuer Hauptsponsor
(Mai 2026)
Saisonrückblick 2025
gerettet dank Qualifying School
(Sept-Nov 2025)
Ich begann die Saison mit sechs verpassten Cuts in Folge, was die Situation mental immer schwieriger machte. Ab der Saisonmitte gelangen mir dann zwar einige Cuts, doch das nächste Problem liess nicht lange auf sich warten: Entweder verlor ich am Moving Day an Boden oder musste spätestens am Finaltag einen Rückschlag hinnehmen. So rannte ich die ganze Saison über diesem einen Top-10-Resultat hinterher, das vermutlich gereicht hätte, um meine Tourkarte für das kommende Jahr zu sichern. Je länger die Saison dauerte, desto mehr entwickelte sich das Ganze zu einem reinen Nervenspiel. Am Ende musste ich einsehen, dass es mir in dieser Saison einfach nicht gelang, vier solide Runden in Folge auf den Platz zu bringen.
Um mir dennoch die Karte für die Hotelplaner Tour 2026 zu sichern, blieb mir nur der Weg über die Qualifying School. In den vergangenen Jahren hatte ich diesem Event nie die nötige Bedeutung beigemessen – entsprechend fielen auch meine Leistungen dort aus. Dieses Jahr war die Ausgangslage jedoch eine andere: Nach einer langen und kräftezehrenden Saison war ich gespannt, ob noch genug Energie im Tank war, um mich erfolgreich durch diese Qualifikationsmühle zu kämpfen.
Zusammen mit meiner Mutter machte ich mich darum fünf Tage vor Beginn des Events auf den Weg zur Second Stage in Spanien (Desert Springs, 30. Oktober – 2. November 2025). Ich startete mit Runden von Par und –5 sehr ordentlich. Dann geschah etwas, das mir die ganze Saison über nie gelungen war: Trotz keinen Händen und wenig Rhythmus konnte ich die Runde mit –1 abschliessen. Das zeigte mir, dass ich wieder auf dem Weg nach oben war. In der letzten Runde hatte ich meine Hände wieder und erspielte mir – auch dank des Selbstvertrauens aus Runde 3 – eine starke –6, was mir die sichere Qualifikation für die Final Stage einbrachte. Diese vier Runden haben mir wieder einmal gezeigt, dass ich auch unter grossem Druck performen kann.
Da ich durch die Qualifikation für die Final Stage die Category 15 auf der Hotelplaner Tour bereits auf sicher hatte, reiste ich relativ entspannt und mit breiter Brust weiter nach Spanien zur Final Stage (Infinitum Golf, 7.–12. November 2025). Und wie es im Sport manchmal so läuft, gelang mir mit –7 eine Traumstartrunde, in der einfach alles funktionierte. Zwischenzeitlich lag ich nach dem ersten Tag sogar in Führung. Leider verlor ich in den folgenden Runden zunehmend an Konzentration und Körperspannung, sodass ich das Niveau nicht halten konnte und mit +3, +1 und +1 schliesslich knapp am Cut scheiterte.
Ich bin froh, dass ich nächstes Jahr nun doch wieder auf der Hotelplaner Tour aufteen darf. Alle in dieser Saison gewonnenen Erkenntnisse werde ich in mein Spiel einfliessen lassen und den Winter hindurch hart trainieren, damit ich in der kommenden Saison mehr Spitzenplatzierungen erreichen kann. Ziel ist es, in der Jahresrangliste „Road to Mallorca“ unter die Top 45 zu kommen, um im Finale um die volle Spielberechtigung für die DP World Tour mitzuspielen.
Ein grosses Dankeschön an alle, die mich auch in dieser durchzogenen Saison mit voller Leidenschaft unterstützt haben. Ich weiss, es war nicht immer einfach.
BMW Ambassador
(ab April 2024)
Mein erstes Top 10 Resultat
auf der DP World Tour
beim Omega European Masters
(5.-8.9.2024)
Mit dem Eagle auf der 7 kam dann auch an diesem Tag etwas Schwung in die Runde, obwohl der Nebel und die daraus resultierenden kurzen Unterbrechungen etwas störend waren. Dass ich auch auf dieses Ereignis mit dem richtigen Mindset reagiert habe, macht mich besonders stolz. Und auch Fortuna wird das so gesehen haben, denn sie stand mit bei der 13 und der 14 zur Seite, als der Ball ins Wasser zu rollen schien. So musste ich dann nichts anderes tun, als, getragen von der grossen Zuschauermenge, den Schluss der Runde solid zu Ende zu spielen und die Situation zu geniessen.
Mit einer Runde von 3 unter Par und einem geteilten vierten Schlussrang mit -8 habe ich in meiner noch jungen Profikarriere einen weiteren Meilenstein gesetzt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass mich mein geniales kurzes Spiel über alle vier Tage im Spiel gehalten hat. Habe ich mal ein Green verfehlt, dann habe ich zu fast 80% noch das Par retten können Sand and Scramble), was mir natürlich enorme Sicherheit gegeben hat. Daneben habe ich an meinen beiden Lieblingslöchern 7 und 14 in den vier Runden fast unglaubliche 3 Eagles und 4 Birdies ( Total -10) gespielt. Am Ende des Tages geht es aber wie fast immer auf diesem Niveau ums Putten. Und hier habe ich mich eigentlich immer sehr wohl gefühlt, obwohl es besonders am windigen 3. Tag schon grenzwertig war. Im statistischen Quervergleich mit den besten Europäischen Golfprofis konnte ich hier zum ersten mal mithalten, was mich sehr stolz macht.
Dank meiner Top 10 Platzierung habe ich mir eine Wildcard für das Irish Open erspielt. Ich freue mich auf mein erstes DP World-Tour Turnier ausserhalb der Schweiz und bin natürlich gespannt, ob die Stimmung im golfbegeisterten Irland an jene von Crans-Montana 2024 herankommt. Egal welches Ergebnis ich dort erzielen werde, es wird auf jeden Fall wieder viel Neues geben, was ich in meinen Rucksack packen kann.
Trotz dieses grossen Erfolgs bleiben mein Team und ich unserem 5-Jahres-Plan auch weiterhin treu. Wir wollen Schritt für Schritt vorwärtskommen und lassen uns weder von Rückschlägen noch von unerwarteten Erfolgen von diesem Weg abbringen. Solche Erfolge zeigen mir, zu was ich tatsächlich fähig bin und dass ich, mit grosser Wahrscheinlichkeit, auf dem richtigen Weg bin.
Ich danke allen, welche es möglich gemacht haben, dass ich eine solche Woche in der Realität und nicht nur im Traum erleben dufte.
Hier findet ihr noch den Link zu den Beiträgen des Schweizer Fernsehen (SRF), welches mich am Samstag und Sonntag mit grosser Motivation und Freude begleitet hat.
Mein dritter Turnier-Sieg
auf der ProGolf Tour
beim Gradi Polish Open
(3.-5.7.2024)
Als ich letzte Woche beim Cuber Open im Öschberghof meinen dritten Turniersieg mit -15 Schlägen um einen Schlag verpasst hatte, war ich ziemlich sauer und wollte eigentlich die Polish Open auslassen. Doch nach intensiven Gesprächen mit meinem Team habe ich beschlossen, dass ich meinen guten Lauf ausnützen und in Polen aufteen werde. Dies war ein guter Entscheid.
Mit einem fast unglaublichen Score von -26 (1 Eagle, 26 Birdies und 1 Bogey) und einem Vorsprung von 7 Schlägen konnte ich auf souveräne Art und Weise meinen dritten Titel und damit den vorzeitigen Aufstieg in die Challenge Tour erringen. Hier findet ihr noch mein offizielles Siegerinterview der ProGolf Tour.
Die Tatsache, dass ich in den letzten drei Turnieren immer in der letzten Gruppe war (Sieg mit -11 und einem Bogey, 2. Platz -15 und zwei Bogeys und Sieg mit -27 und einem Bogey) zeigen mir, dass ich mittlerweile ziemlich konstant gutes Golf spielen kann. Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass ich momentan sicherlich einen „Lauf“ habe und sich dies, besonders in dieser Sportart, sehr schnell wieder ändern kann. Aber dieser Stretch hat mir dennoch gezeigt, zu was ich tatsächlich fähig bin wenn ich mit der richtigen Vorbereitung und der richtigen Einstellung an den Start gehe. Diese Erkenntnis ist für das Erreichen meiner nächsten Ziele enorm wichtig.
Mit der Qualifikation für die Challenge Tour habe ich das Saisonziel 2024 bereits erreicht und die erste der beiden Hürden meines 5-Jahresplans erfolgreich überquert. Nun geht es darum, in der Challenge Tour so schnell wie möglich Fuss zu fassen. Ich bin mir bewusst, dass dies, besonders im Bezug auf Teilnehmerfeld und Course-Setting, eine deutlich schwierigere Aufgabe wird, aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass mit harter Arbeit auch diese Hürde irgendwann überquert werden kann.
Mein zweiter Turnier-Sieg
auf der ProGolf Tour
beim Iron Duke Belgian Open
(11.-13.6.2024)
Schon beim ProAm habe ich gemerkt, dass der wunderschöne Platz des Hulencourt Golf Clubs genau meinen Fähigkeiten entspricht. Und so ist es dann auch gekommen. Drei Runden mit nur einem Bogey – das macht mich schon sehr stolz. Seit meinem Übertritt zu den Professionals arbeite ich daran, mehr Beständigkeit in mein Spiel zu bringen. Dies ist mir bei diesem Turnier ausgezeichnet gelungen, denn dank meines Fairway-Finders (tief aufgeteeter Babycut) konnte ich über 90% der Fairways treffen, was mir die ganze Sache dann erheblich erleichtert hat.
Ebenso stolz bin ich auf mein solides Putting, welches mich während den ganzen drei Tage nie verlassen hat. Auch da hat sich mein intensives Putting-Training (mit den neusten elektronischen Devices) und der für dieses Turnier vorgenommene Puttermodellwechsel bereits ausbezahlt.
Wie bei meinem ersten Turniersieg nahm ich die Finalrunde auch in Belgien wieder als Leader in Angriff. Und auch diesmal habe ich nie die Kontrolle über mich und mein Spiel verloren und konnte immer in meiner Zone bleiben. So konnte ich schlussendlich mit Runden von 68, 67 und 67 (Total -11) meinen zweiten Turniersieg bei den Professionals feiern, was mich nun neu auf Platz 4 der Order of Merit bringt.
Mein Dank richtet sich auch diesmal an alle, welche mich bei diesem Turnier unterstützt haben. Sei es via Social-Media oder via ProCeGu-Chat. Ich denke, dass ich mit diesem Sieg einen erheblichen Schritt näher an die Qualifikation für die Challenge Tour gekommen bin. Hier findet ihr noch mein offizielles Siegerinterview der ProGolf Tour.
Mein erster Turnier-Sieg
als Professional (ProGolf Tour)
beim Allegria Open 2024
in Kairo, Ägypten
(12.-14.3.2024)
Dank drei grundsoliden Golfrunden (65 (-7), 68 (-4) und 71(-1) konnte ich bei warmen aber windigen Bedingungen in Kairo meinen ersten Turniersieg auf der Profitour erringen. Es war ein Start- Ziel-Sieg, bei welchem ich, ausser vielleicht beim zweitletzten Loch, nie die Kontrolle über mich verloren habe und immer in meiner Zone bleiben konnte. Es ist natürlich super, dass man das, wovon man immer träumt, nun auch tatsächlich in der Realität erfahren darf. Mit diesem Sieg habe ich mir selbst bewiesen, dass ich mittlerweile nicht nur Woche für Woche gut Golf spielen kann, sondern unter Druck eben auch in der Lage bin, die Sache bis zum Schluss durchzuziehen. Diese Erkenntnis gibt mir eine Menge Selbstvertrauen und setzt sehr viel Energie für die bevorstehenden Aufgaben frei.
Ich freue mich auch für all jene, welche mich auf meinem Weg unterstützen und immer davon überzeugt waren, dass ich eben auch Turniere GEWINNEN kann. Hier findet ihr noch mein offizielles Siegerinterview der ProGrof Tour.
Erster Cut auf der DP World Tour
am Omega European Masters
in Crans-Montana, Switzerland
(30.8.-3.9.2023)
Bei meiner vierten Teilnahme am Omega European Masters in Crans-Montana hat es nun endlich geklappt. Ich habe mit einem langen Birdie-Put am letzten Loch das möglich gemacht, wovon ich schon lange geträumt habe. Ich habe an einem DP-World Tour Event erstmals den Cut geschafft und so die Möglichkeit erhalten, die tolle Stimmung dieses grossartigen Anlasses auch am Samstag und Sonntag geniessen zu dürfen.
Dabei war für mich nicht primär die Tatsache, dass ich den Cut geschafft habe wichtig, sondern viel mehr die Art und Weise wie ich dies erreicht habe. Ich wusste nämlich 5 Löcher vor Schluss, dass ich noch 3 Birdies benötige um mein Ziel zu erreichen. Und diese habe ich geliefert.
Dass ich als bester Schweizer bei strahlendem Sonnenschein am Sonntagabend erstmals an der tollen Siegerehrung inmitten der Schweizer Berge teilnehmen durfte, war für mich ein unvergessliches Erlebnis. So nehme ich, neben den vielen grossartigen Impressionen und einer tollen Omega Uhr, welche ich als bester Schweizer Spieler in Empfang nehmen durfte, eine wichtige Erkenntnis mit: Ich habe mir bewiesen, dass ich auch in den grössten Drucksituationen mein Golf abrufen kann. Das gibt mir für die weiteren Aufgaben auf meinem Weg einen enormen Motivations-Boost.
Partnerschaft mit
tyfo (turn your feet on)
(ab Januar 2025)